Meerwasser-Elektrochlorierungssystem für das Kühlsystem eines Kraftwerks
Meerwasser-Elektrochlorierungssystem Das Verfahren basiert auf dem Prinzip der Elektrolyse. Dabei wird Meerwasser vor Ort elektrolytisch aufbereitet, um eine Natriumhypochloritlösung zu erzeugen, die automatisch in das zugeführte Meerwasser dosiert wird, um Algen und Mikroorganismen zu eliminieren und so die Biofouling-Bildung im Meerwassersystem (z. B. in Kühlkreisläufen, Ansaugrohren und Wärmetauschern) zu verhindern.
Kapazität:
5kg/hAusgabefluss:
2500L/hKontrolle:
Automatic controlChlorkonzentration:
2000ppmZusatzstoff:
Sea waterSalzkonsum:
-Energieaufnahme:
4.5kw/kg Cl2Anwendung:
Power plant, cooling tower, sea water farmingMeerwasser-Elektrochlorierungssystem für das Kühlsystem eines Kraftwerks
Funktionsprinzip
Die Meerwasser-Elektrochlorierung für Kraftwerkskühlsysteme erzeugt Natriumhypochlorit durch Elektrolyse von Meerwasser. Dies ist eine kostengünstige und sichere Methode zur Beseitigung von Algen und Mikroorganismen sowie zur Verhinderung von Biofouling. Natriumhypochlorit ist ein vielseitiges Oxidationsmittel, das vor Ort erzeugt und eingesetzt werden kann.
• Grundlegende Reaktionen, die in der Elektrolysezelle ablaufen:
An der Anode entsteht Chlorgas:
2Cl- = Cl2 + 2e- _________________ ①
An der Kathode entsteht Wasserstoffgas:
2H+ + 2e- = H2 __________________ ②
Das an der Anode entstehende Cl₂ löst sich im Elektrolyten und bildet HCl und HOCl. Da keine Membran zwischen Anode und Kathode vorhanden ist, entsteht an der Kathode H₂ und bildet OH⁻-Ionen, die sich mit den durch Dissoziation gebildeten H⁺-Ionen zu H₂O und NaOCl verbinden. Damit ist die homogene Sekundärreaktion abgeschlossen. Die Gesamtreaktion lautet:
NaCl + H₂O → NaOCl + H₂
Industrielle Biofouling-Kontrolle
Elektrochlorierungssysteme für Meerwasser in Kraftwerkskühlsystemen sind eine zuverlässige und wirtschaftliche Lösung zur Bekämpfung von Biofouling in der Industrie. Das Elektrochlorierungsverfahren ist einfach und unkompliziert: Es kombiniert drei gängige Verbrauchsmaterialien (Salz (Meerwasser), Wasser und Strom) zur Erzeugung eines Desinfektionsmittels. Esegen-Systeme sind in jeder gewünschten Größe erhältlich, um den spezifischen Anforderungen von Kunden und Anwendungen gerecht zu werden.
Die Vor-Ort-Erzeugung von Natriumhypochlorit ist eine wirtschaftliche und sichere Methode zur Herstellung eines hochwirksamen Biozids und Desinfektionsmittels für industrielle Anwendungen. Wird das vor Ort erzeugte Natriumhypochlorit in die Kühlwasserkreisläufe von Kraftwerken oder Industrieanlagen eingespritzt, schützt es die Anlagen wirksam vor mikro- und makroskopischen organischen Ablagerungen. Dies geschieht ohne die unerwünschten Nebenwirkungen von handelsüblichem Hypochlorit, wie beispielsweise die Bildung harter Ablagerungen durch die Reaktion überschüssiger Alkalität mit im Wasser gelösten Substanzen oder die Sicherheitsrisiken beim Transport, der Lagerung und der Handhabung von Chlorgas. Die Technologie macht Schluss mit der Abhängigkeit von externen Lieferanten und den hohen Kosten gekaufter Produkte.
Merkmale und Vorteile
Systemspezifikationen
| Modell | GTH-1000 | GTH-2000 | GTH-5000 | GTH-10000 | GTH-20000 | GTH-40000 |
| Verfügbares Chlor (kg/h) | 1 | 2 | 5 | 10 | 20 | 40 |
| NaClO-Ausstoß (L/h) | 500 | 1.000 | 2.500 | 5.000 | 10.000 | 20.000 |
| NaClO-Konzentration (mg/L) | 2.000 | 2.000 | 2.000 | 2.000 | 2.000 | 2.000 |
| Stromversorgung (kW) | 6 | 12 | 30 | 60 | 120 | 240 |
| Stromspannung | 380 V/50 Hz Drehstrom | 380 V/50 Hz Drehstrom | 380 V/50 Hz Drehstrom | 380 V/50 Hz Drehstrom | 380 V/50 Hz Drehstrom | 380 V/50 Hz Drehstrom |
| Zusatzstoff | 2,5–3 % | 2,5–3 % | 2,5–3 % | 2,5–3 % | 2,5–3 % | 2,5–3 % |
| Speisewasserdurchfluss (L/h) | 500 | 1.000 | 2.500 | 5.000 | 10.000 | 20.000 |
| Salzkonsum | 3,5 kg/kg Cl2 | 3,5 kg/kg Cl2 | 3,5 kg/kg Cl2 | 3,5 kg/kg Cl2 | 3,5 kg/kg Cl2 | 3,5 kg/kg Cl2 |
| Stromverbrauch | 5 kW/kg Cl2 | 5 kW/kg Cl2 | 5 kW/kg Cl2 | 5 kW/kg Cl2 | 5 kW/kg Cl2 | 5 kW/kg Cl2 |
| Zellenanordnung | Horizontal | Horizontal | Horizontal | Horizontal | Horizontal | Horizontal |
| H2-Produktionsmenge | 0,35 m³/kg Cl₂ | 0,35 m³/kg Cl₂ | 0,35 m³/kg Cl₂ | 0,35 m³/kg Cl₂ | 0,35 m³/kg Cl₂ | 0,35 m³/kg Cl₂ |
| Zellenzahl | 1 Stück | 2 Stück | 2 Stück | 2 Stück | 4 Stück | 4 Stück |
| Betriebsdruck | 2–4 bar | 2–4 bar | 2–4 bar | 2–4 bar | 2–4 bar | 2–4 bar |
| Speisewassertemperatur | 15~25℃ | 15~25℃ | 15~25℃ | 15~25℃ | 15~25℃ | 15~25℃ |
| Reinigungsmodus | Säurewäsche | Säurewäsche | Säurewäsche | Säurewäsche | Säurewäsche | Säurewäsche |
Anwendung
-